Der frisch gewählte Vorstand des bfg Bayern mit den Teilnehmern aus den Ortsverbänden. Vorne (von links): Philipp Schramm, Michael Geyer, Gislinde Nauy, Frank Riegler, Anne-Barbara Kindler. 2. Reihe, rechts außen: Bernd Sandner.
Foto: © bfg Bayern
Ende Mai trafen sich die zehn Ortsgemeinschaften des Bund für Geistesfreiheit Bayern in Nürnberg. Vier Mitglieder aus dem vor zwei Jahren gewählten Vorstand stellten sich erneut zur Wahl: Frank Riegler aus Erlangen wurde wieder als Vorsitzender gewählt, Gislinde Nauy aus Augsburg und Anne-Barbara Kindler aus München als stellvertretende Vorsitzende sowie Phlilipp Schramm von der Ortsgemeinschaft Bayreuth/Kulmbach als Schriftführer.
Neu im Vorstand sind Michael Geyer aus München als Schatzmeister und Bernd Sandner von der Ortsgemeinschaft Neuburg an der Donau/Ingolstadt. Bettina Eder und Stefanie Weig aus dem bisherigen Vorstand hatten nicht erneut kandidiert. Der neue und alte Vorsitzende Frank Riegler bedankte sich mit Geschenken bei den ausscheidenden Vorständinnen.
Ein Schwerpunkt der vergangenen zwei Jahre war die Verteidigung der elementarsten Menschenrechte, etwa beim sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Mandatsträger der katholischen Kirche oder beim Recht von Eltern, an minderjährigen Jungen Genitalverstümmelungen vornehmen zu lassen. Außerdem hat sich der bfg Bayern mit dem Recht und der realen Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs befasst, ebenso mit einer radikalen Modernisierung der bayerischen Bestattungsordnung. Dauerthema sind auch die „Stillen Tage“ im bayerischen Feiertagsgesetz.
In den nächsten zwei Jahren soll die Zusammenarbeit mit anderen säkular-humanistischen Verbänden verstärkt werden, ebenso die punktuelle Kooperation mit Organisationen mit Übereinstimmungen in bestimmten Zielen, etwa Terres des Femmes bei der Durchsetzung von Frauenrechten oder die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, um das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende bekannter zu machen.







