Buchvorstellung mit Prof. Dr. Claudia Paganini
Ist Künstliche Intelligenz der neue Gott des digitalen Zeitalters? In diesem tiefgründigen Essay entfaltet Claudia Paganini eine philosophisch brisante These: Erstmals erschafft der Mensch einen Gott, statt ihn nur zu denken. Die KI übernimmt zunehmend, was einst der Religion vorbehalten war: Sinnstiftung, Orientierung, allzeit verfügbare Antworten. Wir beten nicht mehr, wir klicken.
Mit analytischer Schärfe und theologischem Weitblick untersucht Paganini die spirituellen Konsequenzen dieser Entwicklung und zeigt: Im anbrechenden dritten Jahrtausend könnten nicht nur Menschen durch KI ersetzt werden, sondern auch kein geringerer als Gott selbst. Eine provokante Überlegung an der Schnittstelle von Religion, Weltanschauung und Technik.
In Kooperation mit dem Bund für Geistesfreiheit bfg Fürth, dem bfg Nürnberg und dem bfg Erlangen.
Eintritt: € 9,– bzw. € 6,– für Studierende gegen Nachweis, für bfg-Mitglieder sowie für den Kortizes-Förderkreis. Nur Tageskasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass (jeweils ab 19:00 Uhr) in der Reihenfolge des Erscheinens. Veranstaltungsbeginn jeweils 19:30 Uhr.
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Referentin: Prof. Dr. Claudia Paganini
Claudia Paganini ist Philosophin und Medienethikerin. Sie lehrt und forscht derzeit an der Universität Innsbruck. 2005 hat sie in Philosophie promoviert und 2018 im Fach Medienethik habilitiert. Nach beruflichen Stationen in Athen, Limerick, Mailand und Zagreb war sie von 2021–2024 Inhaberin der Professur für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München. Außerdem publiziert sie Sachbücher für ein breites Publikum und nimmt regelmäßig an Science Slams teil.







