Wer wir sind und was wir tun
Der Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg Bayern) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist er den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt.
Der bfg Bayern ist die Dachorganisation, der sich die Ortsgemeinschaften in Bamberg, Deggendorf, Erlangen, Fürth, Kulmbach/Bayreuth, München, Nürnberg, Neuburg / Ingolstadt, Regensburg und Schweinfurt angeschlossen haben.
Über unseren bfg-Bayern-Newsletter informieren wir Mitglieder der Ortsgemeinschaften und alle Interessierten regelmäßig über unsere Aktivitäten, kündigen für unser Spektrum relevante Veranstaltungen an und halten über Entwicklungen zu säkularen Anliegen auf dem Laufenden.
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Neueste Nachrichten vom Humanistischen Pressedienst
- Kanada: Historische Entschädigung für Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche
Das Erzbistum Québec hat sich zu einer Zahlung von 31,5 Millionen Dollar an Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche verpflichtet. Dem war eine historische Sammelklage vorausgegangen. Verbrechen an Minderjährigen durch Geistliche sind auch in Deutschland bekannt – die Aufarbeitung bleibt jedoch mangelhaft.
- Säkular und atheistisch: Eine Studie zur Weltanschauung von Veganern
Eine umfassende Befragung im deutschsprachigen Raum wirft ein neues Licht auf das Weltbild von Veganern und Veganerinnen. Die Ergebnisse untermauern die Kritik an gängigen Stereotypen über eine angebliche Esoterik- oder Religionsnähe von Menschen, die tierische Produkte vermeiden: Die Befragten stehen Religionen mehrheitlich kritisch gegenüber und tendieren deutlich stärker zu atheistischen sowie agnostischen Überzeugungen.
- Islamrats-Chef Kesici bekräftigt im Deutschlandfunk seine „Abnormalitäten“-Rhetorik und gibt umfassende Ehrenerklärung für die Millî Görüş
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD vom 25. Juli und der nachfolgenden Debatte zu Homophobie und Queerfeindlichkeit stellte sich Islamratschef Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats, am 1. August im Deutschlandfunk den Fragen zu seinen ZDF-Äußerungen.
- „CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden
Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.
- David Hume, der Religionskritiker
Heute jährt sich der Todestag von David Hume zum 250. Mal. Eine Würdigung des wahrscheinlich authentischsten Vertreters der Aufklärung.
- Von Dyson-Sphären, außerirdischen Artefakten und den Folgen des Erstkontakts
Übermorgen ist der Wissenschaftsjournalist und Philosoph Rüdiger Vaas zu Gast im Onlineformat „Sternenklar“, organisiert von Kortizes und der Astronomischen Gesellschaft Nürnberg. Basierend auf seinem neuesten Buch „Der intelligente Kosmos – Außerirdische Zivilisationen und die Zukunft der Menschheit“ wird er vom aktuellen Stand der astronomischen Suche nach außerirdischer Intelligenz erzählen und Vorstellungen von deren womöglich alles Menschenmögliche übertreffenden technologischen Fähigkeiten erläutern.
- Der Pränataltest auf Trisomie 21 im Meinungsstreit
Immer wieder brechen Kontroversen auf, inwieweit es zulässig sein soll, dass Frauen die Schwangerschaft abbrechen, nachdem mithilfe vorgeburtlicher Diagnostik Behinderungen des Fetus festgestellt worden sind. Besonders strittig ist das bei Trisomie 21. Die Einwände gegen solche Abbrüche lassen sich jedoch entkräften. Genauer betrachtet stellen sie keine Diskriminierung von Menschen dar, die mit Behinderungen geboren worden sind. Es gilt, das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren zu respektieren und sie bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu unterstützen.
- Die SPD und der Politische Islam: Ein Repräsentationsproblem mit Folgen?
Die SPD verliert seit Jahren an Zustimmung. Besonders dramatisch ist der Bruch mit ihrer klassischen Wählerschaft. Könnte dabei auch ihr Umgang mit konservativ-religiösen muslimischen Verbänden eine Rolle spielen und zugleich säkulare Muslime vor den Kopf stoßen? Der Artikel untersucht, ob hinter dem Niedergang weniger eine „Unterwanderung“ als vielmehr ein politisches Repräsentationsproblem steckt: die Verwechslung organisierter Milieus mit der Vielfalt der Wähler.
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