Wer wir sind und was wir tun
Der Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg Bayern) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist er den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt.
Der bfg Bayern ist die Dachorganisation, der sich die Ortsgemeinschaften in Bamberg, Deggendorf, Erlangen, Fürth, Kulmbach/Bayreuth, München, Nürnberg, Neuburg / Ingolstadt, Regensburg und Schweinfurt angeschlossen haben.
Über unseren bfg-Bayern-Newsletter informieren wir Mitglieder der Ortsgemeinschaften und alle Interessierten regelmäßig über unsere Aktivitäten, kündigen für unser Spektrum relevante Veranstaltungen an und halten über Entwicklungen zu säkularen Anliegen auf dem Laufenden.
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Neueste Nachrichten vom Humanistischen Pressedienst
- Die Macht der Beichte: Michel Foucault und das Christentum
Michel Foucault gehört zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Er beschäftigte sich mit Denksystemen, so auch mit der Frage, wie das Christentum Gehorsam, Beichte und Selbstkontrolle zu einem Instrument der Macht formte – Praktiken, die auch das moderne Verständnis von Schuld, Sexualität und Identität prägen.
- „Legitimes Anliegen, aber Gefahr, dass Zugangsschranken entstehen“
Die S2k-Leitlinie „Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz“, die Ende Oktober in ihrer ersten Fassung veröffentlicht wurde, stellt erstmals in Deutschland Empfehlungen für den Umgang mit entsprechenden Anfragen bereit.
- Öffentliches Geld für die KI – doch was ist mit dem Glück?
Forschende des Weizenbaum-Instituts und des Oxford Internet Institute schlagen Wohlbefinden als neues Ziel europäischer KI-Politik vor. Denn wer die Entwicklung künstlicher Intelligenz mit öffentlichen Mitteln unterstützt, sollte auch deren gesellschaftlichen Nutzen einfordern.
- Nein, wir geben nichts
Die katholische Kirche erfreut sich an den knapp 800 katholischen Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen, werden sie doch zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand bezahlt. Wenn aber eine verschuldete Stadt eine solche Schule für viele Millionen Euro renoviert und die Kirche um Hilfe bittet, wird diese Bitte wortreich zurückgewiesen. Das zeigt ein Fall aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Haan.
- Kardinal Marx freut sich über 22 neue Leichtmatrosen und manche Medien feiern mit
Am vergangenen Sonntag gab es in München eine „Weltpremiere“: Kardinal Marx feierte zum ersten Mal einen eigenen Taufgottesdienst. Medial flankiert von der Süddeutschen Zeitung und dem Bayerischen Rundfunk wurden 22 neue Mitglieder an Bord des leckgeschlagenen Ozeandampfers "HMS Unfehlbarkeit" begrüßt.
- Ein demokratischer Kandidat mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft?
Abdul El-Sayed aus dem progressiven Lager könnte Senator von Michigan werden. Vorwürfe einer Nähe zum Umfeld islamistischer Organisationen und israelfeindliche Positionen werfen Fragen auf.
- Gute Leute gut begleiten
Eine Studie des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht wirft neues Licht auf den Start in den Polizeiberuf: Nachwuchskräfte beginnen ihr Studium demnach mit positiven Einstellungen, verlieren aber bereits im Laufe des ersten Ausbildungsjahres Vertrauen in andere Menschen und neigen zunehmend zu hierarchischen Gesellschaftsidealen. Diese Veränderungen zeigen sich insbesondere kurz nach dem ersten „Praxisschock“ im Polizeidienst.
- Prüfen, bis der Zweifel kommt
Seit dem 22. Oktober liegt die erste fachübergreifende Leitlinie zum Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz vor. Sie gibt sich ergebnisoffen und zugewandt. Tatsächlich baut sie ein mehrstufiges Prüfverfahren auf, dessen zentrale Fristen nach eigenem Eingeständnis der Autor:innen keine empirische Grundlage haben. Aus dem verfassungsrechtlichen Ausgangspunkt Autonomie wird so ein Endpunkt, den Sterbewillige sich erst verdienen müssen.
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